RömerMan feiert 30. Jubiläum

Über 1.800 Athletinnen und Athleten am Start

Vom kleinen Ladenburger Triathlon-Festival zur größten Sportveranstaltung der Region
Ladenburg, 3. Juli 2026 – Am Samstag, den 18. Juli 2026, wird Ladenburg erneut zur Triathlon-
Hochburg der Rhein-Neckar-Region: Der RömerMan geht im Römerstadion zum 30. Mal an den Start.
Was 1995 als kleines Ladenburger Triathlon-Festival mit 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
begann, hat sich in drei Jahrzehnten zur größten Sportveranstaltung der Stadt und zu einer der
bedeutendsten Triathlon-Veranstaltungen der Region entwickelt.

In diesem Jahr werden über 1.800 Athletinnen und Athleten erwartet. Die Nachfrage war so groß wie
nie zuvor: Alle Startplätze waren in weniger als fünf Minuten ausgebucht. „Das hat uns selbst
überrascht und zeigt, welchen Stellenwert der RömerMan inzwischen hat“, sagt Wettkampfleiter
Alex Rittlinger.

Aus der Region, für die Region

Die Idee zum RömerMan geht auf die Gründungsväter Günter Bläß und Georg Rombach zurück, die
1995 Triathlon in Ladenburg möglich machten. Das Römerstadion, das benachbarte Freibad und der
Waldpark boten von Beginn an ideale Bedingungen für Schwimmen, Radfahren und Laufen. Zunächst
gab es eine Jedermann-Distanz, später kam die olympische Distanz mit Schwimmstart im Neckar
hinzu.

Heute verbindet der RömerMan sportlichen Anspruch mit regionaler Verwurzelung. Neben
ambitionierten Triathletinnen und Triathleten starten zahlreiche Einsteigerinnen und Einsteiger,
Staffeln, Vereine, Familien und Unternehmen. Rund 80 Staffeln gehen allein auf der olympischen
Distanz an den Start. Auch regionale Vereine wie die LSV Ladenburg, die MTG Mannheim, das
Soprema Team oder die TSG Amicitia Viernheim prägen seit Jahren das Teilnehmerfeld.

„Der RömerMan ist aus der Region entstanden und für die Region gewachsen. Die Stadt Ladenburg
unterstützt die Veranstaltung seit vielen Jahren. Ohne diese Unterstützung wäre ein Event dieser
Größenordnung nicht möglich“, betont Rittlinger.

Sprungbrett für spätere Triathlon-Größen

Über die Jahre standen beim RömerMan auch Athletinnen und Athleten an der Startlinie, die später
zu den großen Namen des deutschen Triathlons wurden. Unter anderem Patrick Lange, Laura Philipp,
Timo Bracht und Sebastian Kienle sammelten hier Wettkampferfahrung, bevor sie international
große Erfolge feierten.

Gleichzeitig ist der RömerMan bis heute ein Ort geblieben, an dem viele Menschen ihren ersten
Triathlon erleben. Die RömerFitness-Distanz mit Schwimmen im Freibad, Radfahren über die Felder
und Laufen im Waldpark bietet dafür ideale Voraussetzungen. Die olympische Distanz führt dagegen
über eine anspruchsvolle Radstrecke durch den vorderen Odenwald und richtet sich an erfahrenere
Sportlerinnen und Sportler.

Ein 30-köpfiges Orga-Team als Rückgrat der Veranstaltung

Organisiert wird der RömerMan seit jeher ehrenamtlich. Hinter der Veranstaltung steht der
Förderverein Leichtathletik/Triathlon, unterstützt von einem rund 30-köpfigen Organisationsteam,
das über Monate hinweg die Grundlage für den Wettkampf legt. Von Streckenplanung und
Genehmigungen über Sicherheit, Sponsoring, Kommunikation, Helferkoordination und Logistik bis
hin zum Ablauf am Veranstaltungstag greifen viele Aufgaben ineinander. Am Wettkampftag selbst
sorgen mehr als 400 Helferinnen und Helfer dafür, dass die Veranstaltung reibungslos durchgeführt
werden kann.

„Der RömerMan funktioniert nur, weil wir ein außergewöhnlich starkes Orga-Team haben. Da
arbeiten Menschen mit enormem Engagement, viel Erfahrung und echter Leidenschaft zusammen –
oft im Hintergrund, aber mit entscheidender Wirkung für den Erfolg der Veranstaltung“, sagt Fabian
Körner, der gemeinsam mit Alex Rittlinger die Gesamtorganisation leitet.

Trotz der zunehmenden Professionalisierung in den Bereichen Sicherheit, Streckenplanung,
Kommunikation und Abläufe soll der besondere Charakter der Veranstaltung erhalten bleiben. Dazu
gehören die familiäre Atmosphäre im Römerstadion, die RömerKids-Wettbewerbe, die Finisher-Party
und viele kleine Traditionen – etwa die Kartoffeln von Kartoffel Kuhn, die seit fast 30 Jahren an die
Finisherinnen und Finisher ausgegeben werden.

„Wir haben in den vergangenen Jahren viele Abläufe professionalisiert, ohne den familiären
Charakter des RömerMan zu verlieren. Genau diese Mischung aus Herzblut, Verlässlichkeit und
Teamgeist macht den RömerMan aus“, so Körner.

Einsatz für sichere Radstrecken: Tonnenweise Teer bei extremer Hitze verarbeitet

Ein besonderer Einsatz galt auch in diesem Jahr wieder der Sicherheit auf den Radstrecken. Der
Förderverein Leichtathletik/Triathlon, der als Ausrichter hinter der Veranstaltung steht, hat im
Vorfeld erneut mehrere Tonnen Teer auf den Radstrecken verarbeitet. Das Team um Dietmar Schuff
war bei extremer Hitze im Einsatz und brachte heißen Teer auf schadhaften Stellen aus, um die
Strecke für die Athletinnen und Athleten sicherer zu machen.

„Das ist eine schweißtreibende Arbeit, die man von außen oft gar nicht sieht. Aber sie ist enorm
wichtig für die Sicherheit der Teilnehmenden“, erklärt Rittlinger. Gleichzeitig profitiert nicht nur der
RömerMan davon: Auch viele Passantinnen und Passanten sowie Radfahrerinnen und Radfahrer
nutzen diese Wege im Alltag. Immer wieder gab es während der Arbeiten anerkennende Worte,
Dank und Daumen hoch von Menschen, die die Verbesserung der Wege unmittelbar wahrnahmen.
Der Förderverein übernimmt damit Aufgaben, die normalerweise in den Verantwortungsbereich der
öffentlichen Hand fallen würden. „Wir investieren hier bewusst in Sicherheit – nicht nur für unsere
Veranstaltung, sondern zum Wohle aller, die diese Strecken nutzen“, so Rittlinger.

Qualität statt weiteres Wachstum

Aufgrund der Kapazitäten im Freibad, der Startgruppen, der Strecken und der organisatorischen
Anforderungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wachstum steht für das Organisationsteam deshalb
nicht im Vordergrund. Ziel ist vielmehr, die Qualität weiter zu verbessern, die Sicherheit zu erhöhen
und den RömerMan als feste Größe im regionalen und überregionalen Triathlon-Kalender zu stärken.
Zu den größten Herausforderungen zählen steigende behördliche Auflagen, die Abstimmung mit den
umliegenden Gemeinden, notwendige Straßensperrungen sowie die Gewinnung ausreichend vieler
Helferinnen und Helfer. Der RömerMan bleibt zugleich Teil des Rhein-Neckar-Cups und versteht sich
dort weiterhin als Leuchtturmveranstaltung.

„Unser Wunsch ist klar: Wir möchten den RömerMan auch in den nächsten 30 Jahren anbieten. Er
soll ein Wettkampf für ambitionierte Triathletinnen und Triathleten bleiben, aber genauso offen sein
für alle, die den Triathlonsport ausprobieren möchten“, sagt Rittlinger.

Der RömerMan 2026 in Zahlen

  • 30. Auflage am 18. Juli 2026
  • Gegründet am 15. Juli 1995 als Ladenburger Triathlon-Festival mit 170 Startern
  • Über 1.800 Athletinnen und Athleten am Start
  • Alle Startplätze in weniger als fünf Minuten ausgebucht
  • Der RömerMan gehört zu den 5 beliebtesten Olympischen Distanzen in Deutschland
  • Rund 80 Staffeln auf der olympischen Distanz
  • Mehr als 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
  • Rund 30 Personen im Kernorganisationsteam
  • Austragungsort: Römerstadion Ladenburg
  • Olympische Distanz mit Schwimmen im Neckar und anspruchsvoller Radstrecke durch den
    vorderen Odenwald

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